Entschlossen für gute Bildung

Schule und Bildung

Hubertus Heil
Hubertus Heil

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil fordert mehr Engagement für eine bessere Bildung. Konkret müsse vor allem für die Kleinsten mehr Geld investiert, den Kindern ein längeres gemeinsames Lernen ermöglicht und Studiengebühren abgeschafft werden.

Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der neuen OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" hat SPD-Generalsekretär Hubertus Heil Konsequenzen für die deutsche Bildungs- und Wissenschaftspolitik gefordert. "Unsere kostbarste Ressource sind die Menschen in unserem Land - wir müssen sie mit einer hervorragenden und sozial gerechten Bildungspolitik unterstützen", mahnte Heil am Dienstag in Berlin. Ziel müsse sein, allen die Chance zu ermöglichen, durch gute Bildung und gute Arbeit an dem gemeinsamen Wohlstand der Gesellschaft teilzuhaben. Nur so könne sichergestellt werden, dass auch in Zukunft genügend hoch qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stünden.

"Wir brauchen mehr Studierende"

Foto: Verzerrter Blick auf Studenten, die in einem Universitäts-Hörsaal sitzenErneut hatte die Studie festgestellt, dass in Deutschland hohe finanzielle Hürden bestehen, die vor allem jungen Menschen aus sozial schwachen Familien vom Studium abschrecken. Heil bekräftigte die Position der SPD gegen Studiengebühren für das Erststudium und forderte die Union auf, in dieser Frage "ihre bildungspolitische Irrfahrt" zu beenden.

Zugleich erneuerte er die Forderung der SPD, die Erhöhung der BAföG-Bedarfssätze um 10 Prozent und der Elternfreibeträge um 8 Prozent für 2008 vorzunehmen. Der SPD-Generalsekretär zeigte sich erfreut, dass auch Bildungsministerin Annette Schavan das inzwischen so sieht.

"Kinder sollen länger gemeinsam lernen"

Bei der Vorstellung der Studie hatte OECD-Generalsekretär Angel Gurría am Mittwoch die frühe Aufteilung der Kinder auf die unterschiedlichen Schulformen kritisiert. Heil unterstützt die Kritik der OECD und verwies darauf, dass die SPD in dem Entwurf für ihr neues Grundsatzprogramm dafür werbe, Kinder so lange wie möglich zusammen und voneinander lernen zu lassen. "Dies ist am besten in einer gemeinsamen Schule bis zur zehnten Klasse zu erreichen", empfahl der SPD-Generalsekretär. In vielen Bundesländern, so Heil, beschreite die SPD bereits Wege für ein längeres gemeinsames Lernen. Schließlich müsse in Deutschland endlich der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft aufgebrochen werden.

"Wir brauchen mehr Investitionen in Bildung"

Zudem forderte der SPD-Generalsekretär höhere Investitionen. So gebe Deutschland insbesondere in den frühen Jahren im internationalen Vergleich zu wenig für die Bildung der Kinder aus. Auch gehe es darum, dem Bereich endlich den richtige Stellenwert zuzuweisen: "Bildungsausgaben sind Zukunftsinvestitionen", unterstrich Heil. "Es wird Zeit, dass sie auch als solche anerkannt werden." Im Rahmen der Föderalismusreform Teil 2 eröffne sich jetzt die Chance, den Investitionsbegriff neu zu definieren, stellte er in Aussicht.

 
 

Bitte eintreten!

 

Lohndumping verboten!

 

Jusos Minden-Lübbecke

 

Bitte Eintreten!

Bitte Eintreten!

 

meineSPD.net

meineSPD.net

 

Beste Bildung

 

Der SPD-Ortsverein unterstützt:

Logo ProMeißen

 

WebSozis

Websozis Soziserver - Hosting von Sozis für Sozis
 

Besucherzähler

Besucher:826559
Heute:11
Online:1