Aufbau braucht Sicherheit

Bundespolitik

Peter Struck
Peter Struck

Vor der Abstimmung im Bundestag über den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck eine positive Bilanz der bisherigen Mission gezogen: "Zahlen zeigen doch, dass sich unser Engagement lohnt. Die Menschen danken es uns."

In einem Namensbeitrag im "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe) nannte Struck konkrete Erfolge der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (ISAF): "3.500 Schulen wurden seit 2001 gebaut. Die Zahl der Schüler hat sich auf 6,5 Millionen verfünffacht. Es sind 30.000 Lehrer ausgebildet worden. Allein im Jahr 2005 wurden 500.000 Mädchen zum ersten Mal zur Schule angemeldet", so Struck.

Der deutsche Beitrag umfasse neben der Polizei- und Lehrerausbildung sowie dem Bau von Schulen und Hochschulen auch die Versorgung mit Strom aus nachhaltigen Energien, die Trinkwasserversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Mittelstandsförderung und den Aufbau einer Mikrofinanzbank. "Dabei gilt stets das Prinzip: kein Wiederaufbau ohne Sicherheit", präzisierte Struck.

Zudem gab der SPD-Fraktionsvorsitzende einen Ausblick, wie die weitere Mission der Bundeswehr aussehen sollte, wenn der Bundestag einer Verlängerung zustimmt. "Das Hauptaugenmerk muss auf der Entwicklung eines demokratischen und handlungsfähigen Staates liegen, der in der Lage ist, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern und die Stabilisierung des Landes nachhaltig zu gewährleisten."

Am 12. Oktober entscheidet der Bundestag über die Verlängerung des ISAF- und Tornadoeinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan.

 
 

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